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Attraktivität

Ich bin da gerade einer ziemlich tiefen Weisheit auf der Spur. Etwas das eigentlich ziemlich simpel ist, trotzdem scheint so gut wie niemand auf diese Erkenntnis gestoßen zu sein. Und zwar: Wie funktioniert Attraktivität eigentlich? Da ist immer die Rede von Liebe auf den ersten ... zweiten Blick, aber genaueres habe ich da auch noch nicht gefunden. Da ja MBTI eines meiner Steckenpferde ist und ich über eine reichlich hohe intrapersonelle Intelligenz verfüge (also Selbstbeobachtung und Selbsterkenntnis) sind mir ein paar Sachen aufgefallen. Es gibt zwei Hauptfaktoren die darüber entscheiden ob man jemanden attraktiv findet. Ich fange mal mit dem weniger offensichtlichen an: Es ist tatsächlich der Persönlichkeitstyp. Es ist kein Wunder, dass sich immer wieder die gleichen Typkombinationen finden. Für mein Beispiel (INTJ) tauchen regelmäßig INTP, INFJ, INTJ, ENTJ und ENFP als mögliche Kombinationen auf, jedenfalls wenn die Beziehung ausbalanciert ist. Bei einseitig dominanten Beziehungen kommen dann ein paar S-Typen dabei. Jetzt kommt nicht jeder dieser Typen für jeden in Frage, dafür sind die Menschen zu verschieden. Meine letzte Erkenntnis ist das INFJ und INTP wohl für mich die besten Treffer wären weil diese Extroverted Feeling und damit die Ausstrahlung haben die ich im Moment am attraktivsten finde.

Das diese Kombination der Persönlichkeitstypen entscheidend ist für die Tatsache ob man sich gut versteht zeigt sich schon alleine daran das man bei einer passenden Kombination auch schnell eine Freundschaft aufbaut, unabhängig von der sexuellen Anziehung. Dazu gehört auch eine gewisse Überlappung bei den Interessen. Diese Verbundenheit auf dem Persönlichkeitslevel dürfte das sein, was so oft als "Liebe auf den zweiten Blick" zitiert wird.

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Mitgespült im Fluss des Lebens

Ich kann es nicht lassen hier Artikel zu schreiben die niemand lesen wird - außer den Spammern die mich hier mit Kommentaren zumüllen. Aber manches bewegt einen und dann kann ich das sehr gut verarbeiten wenn ich das in Worte fasse. Wie zum Beispiel, welche Bahnen das Leben so nimmt. Natürlich versuchen wir alle, unser Leben zu steuern aber das ist so nur in Grenzen möglich. Viel besser gefällt mir die Analogie dass wir alle Kieselsteine sind die in einen reißenden Fluss geworfen werden und die Strömung treibt einen dann irgendwo hin, was wir auch kaum beeinflussen können. Sehr bewusst wurde mir das, als ich dieses Video auf Youtube gesehen habe, das mir aus einem unbekannten Grund vorgeschlagen wurde:

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Ein aufgeblähtes Monster

Jedes Jahr wenn der TÜV-Prüfer für den Aufzug kommt, bekomme ich eine richtige Wut. Und zwar auf die Angewohnheit der Deutschen, alles regulieren, kontrollieren, verwalten und prüfen zu müssen. Wenn man sich alleine die volkswirtschaftlichen Auswirkungen davon anschaut ... es gibt einen nicht unerheblichen Anteil der arbeitenden Bevölkerung, die nichts zum Bruttosozialprodukt beiträgt, weil sie nichts schaffen oder eine produktive Dienstleistung erbringen, nein, sie sind nur in der Bürokratie beschäftigt. Und regelmäßig gibt es neue Vorschriften und alte werden verschärft. Alle öffentlichen Gebäude müssen mit viel Geld den immer schärferen Brandschutzvorschriften angepasst werden, da wird Geld für abgeschottete Treppenhäuser und zusätzliche Nottreppen ausgegeben. Die Grundschule hier im Ort war mal architektonisch sehr schön und hatte vor den Klassenräumen offene Gänge, die durch Treppen miteinander verbunden waren ... mittlerweile ist das ein klaustrophobischer Kasten weil alles durch Brandschutzmauern und -türen zugebaut ist. Oder nehmen wir den Aufzug: jetzt muss eine Notrufanlage nachgerüstet werden. Auch wenn es ihn bürokratisch nicht gibt, haben wir einen Lastenaufzug, der ein paar Mal am Tag zum Transport von Ware genutzt wird. Sollte der Aufzug wirklich mal stehenbleiben, was in den dreißig Jahren seines Bestehens noch nie vorgekommen ist, dann gibt es eine Hupe, die in der Ausstellung gehört wird und da ist den ganzen Tag einer. Nach Feierabend wenn das niemand mehr hören kann, dann fahre ich einfach nicht damit. Ich stelle das Zeug rein und nehme selbst die Treppe. Fertig. Aber nein, das ist den Bürokraten nicht gut genug, die wollen eine Notrufeinrichtung, die zu einer ständig besetzen Notrufzentrale führt, mit einer speziellen Prioritätsleitung, und - das ist das Beste - selbst unter und über dem Fahrkorb muss ein Anschluss sein. Da geht man vielleicht einmal im Jahr zu Wartungszwecken hin und das ganz gewiss nicht alleine.

Dieser Irrsinn zieht sich durch alle Bereiche des Lebens. Theoretisch könnte man sogar so argumentieren das das zum Wirtschaftswachstum beiträgt, denn das erzeugt Arbeitsplätze und die Nachrüstungen erzeugen Nachfrage. Nur mit dem Problem, das es sich hier ja um einen unfreien Markt handelt, da gibt es keine Konkurrenz und die Preise für diese "Dienstleistungen" können von den sauber verteilten oder monopolartigen Anbietern frei festgelegt werden. Das ist so wie im Mittelalter die Pfründe - man bekam in seinem Einflussbereich eine Brücke, bei der man dann Wegezoll verlangen konnte. Und vieles von dem was da gemacht werden muss, ist auch unnötig oder schießt am Ziel vorbei. Ich kann mich in den letzten Jahrzehnten an eine einzige Brandkatastrophe in Deutschland erinnern, selbst mit den alten Vorschriften nicht. Und sollte es tatsächlich eine geben - wie in London - dann ganz sicher nicht deshalb, weil die Vorschriften nicht weit genug gingen, sondern weil sie eklatant missachtet wurden.

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Fehlschläge

Um das ein für allemal klarzustellen: Ich bin manchmal genauso blöd wie alle anderen. Der Unterschied ist wahrscheinlich nur der, dass ich bei Sachen scheitere, die andere noch nicht einmal versuchen.

Selbstgebaute CNC-Steuerung

Selbstgebaute CNC-Steuerung

Eigentlich wollte ich am Sonntagnachmittag und -abend mit dem Umbau meiner Drehbank auf Frequenzumrichter vorankommen. In Wirklichkeit habe ich Fehler gesucht und gefunden und dabei festgestellt, dass ich ziemlichen Mist konstruiert habe.

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Partnersuche und Partnerschaft

Ich habe ein GeoWissen Sonderheft zum Thema Liebe in die Finger bekommen. Zum einen waren da sehr interessante Erkenntnisse enthalten, wie zum Beispiel dass es zwischen den Partnern eine grundsätzliche Ähnlichkeit und Verständnis geben muss, damit eine Beziehung funktioniert. Andererseits mache ich auf meinem Online-Profil wohl alles falsch, weil ich dort jede Menge geschrieben habe und auch beim Anschreiben regelmäßig mehr als die empfohlenen 250 Zeichen verwendet habe. Andererseits habe ich in den letzten Jahren genug zum Thema Persönlichkeiten gelernt um es einfach satt zu sein mich zu verstellen, vorzugeben jemand anderes zu sein als ich bin. Schon alleine weil ich furchtbar schlecht darin bin. Ja, ich lese gerne und bin auch eloquent. Der typische Artikel hier hat so 6.000 Zeichen und das ist ein Umfang der sich noch wirklich gut liest. Ich lese auch die Dossiers in der ZEIT und die sind um ein Vielfaches länger. Ganz zu schweigen von der Romanreihe Tarrin Kael von Fel - das ist eine wahrhaft epische Fantasy-Geschichte mit 3,5 Millionen Wörtern. Zugegeben brauche ich dafür ein paar Wochen, das geht dann nicht mehr auf einen Nachmittag.

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Party!

Dieses Jahr bin ich der Einladung zum Sommerfest des Einzelhandelsverbands nach Trier gefolgt. Ich bin da mit dem Ziel hingefahren Kontakte zu knüpfen und da ich mit einem Dutzend verschiedener Menschen geredet habe war ich da wohl erfolgreich. Was mir aber wieder aufgefallen ist: Die weitaus meisten haben sich nur mit denen unterhalten die sie bereits vorher kannten. Da ich aber praktisch niemanden kannte konnte ich mich nur voll ins Gefecht stürzen.

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Tu was

Ein sehr häufig gebrauchter Spruch in Verbindung mit INTJs ist ja they get things done. Und gerade jetzt, wo ich in der Firma personell aufrüsten will wird mir wieder deutlich, dass das eben nicht der Normalzustand bei den anderen 15 Typen ist. Streng genommen besteht der Kontext aus einer Abfolge von verschiedenen Aktionen, die für mich ganz selbstverständlich sind:

  1. Problem erkennen
  2. sich zuständig fühlen
  3. Prioritisieren
  4. Problemanalyse
  5. Tu es und gib nicht auf
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Machtlos, zweiter Teil

Nachdem ich ja schon vorher über das Cassandra-Syndrom geschrieben habe und dass ich in Bezug auf die großen Dinge machtlos bin, jetzt einmal das Ganze aus einem sehr viel persönlicheren Bezug. Es ist auch ein sehr schönes Beispiel dafür, wie sehr die Schulzeit ein Kind schon prägen kann. Ich hatte das Pech, als eines der jüngsten Kinder des Jahrgangs eingeschult zu werden und war dazu immer schon sehr schmächtig und damals schon seltsam, alles in allem eine ungünstige Kombination. Damals gab es den Begriff noch nicht, heute würde man Mobbing dazu sagen. Ein herausstechendes Beispiel waren zum Beispiel die angezündeten Schnürsenkel. Oder früher das fast schon exemplarische: Die-Mütze-wegnehmen-und-dann-im-Kreis-herumwerfen. Jetzt gibt es mehrere Möglichkeiten, wie man mit einer solchen Situation umgehen kann: Entweder man zerbricht daran, man frisst es in sich hinein oder man kämpft sich durch. Ich habe letzteres gemacht und vielleicht ist es auch ein Grund dafür, warum ich jetzt da stehe wo ich bin. Die Menschen, die nicht gelernt haben für sich zu kämpfen - vielleicht auch weil sie es nie mussten - die hatten es zwar bequemer, aber sind dann recht hilflos wenn sich eine solche Situation Jahre später tatsächlich mal einstellt. Für mich ist das ein alter Hut: ich bin es gewohnt für das zu kämpfen was ich haben will und mich durchzubeißen wenn es weh tut.

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nochmal Jack-of-all-Trades

Jetzt sind wir mal wieder gleich zwei Dinge passiert, die zeigen wie unterschiedlich kleine Firmen zu großen Firmen sind und wie sehr man als Tausendsassa oder Jack-of-all-Trades aus dem Rahmen fällt. Geschichte 1 geht um eine Dunstabzugshaube, die in der Ausstellung nicht in den dafür vorgesehenen Schrank passte und deshalb zur Gutschrift an den Hersteller zurückgehen sollte. Das ganze bekam ich zwar mit aber veranlasst hatte es jemand anderes. Wie es nicht anders hätte kommen können, hat derjenige nicht richtig aufgepasst und nicht gemerkt dass die Monteure die Haube nicht wieder richtig original verpackt hatten. Jedenfalls meldete sich dann einige Zeit später der Außendienst mit der Mitteilung, dass die Haube nicht gutgeschrieben werden könne, weil Sie an der Ecke beschädigt sei. Dann wollten Sie sie mir auch gar nicht erst wieder zurückschicken "weil das gegen die Qualitätsstandards sei, eine beschädigte Haube in Umlauf zu bringen". Ich musste da schon deutlicher werden von wegen mein Eigentum und so. Als ich das Teil dann endlich wieder hier hatte, erwartete ich verknautschtes Metall und abgeblätterte Farbe und wollte sehen was ich noch retten kann um keinen Totalverlust zu haben. Stattdessen sah es so aus:

Dunstabzugshaube mit Transportschaden

Dunstabzugshaube mit Transportschaden

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Hochbegabte Kids

Aufgrund eines TV-Tipps habe ich mir eine Folge von Einstein Junior angesehen, eine Quizshow für hochbegabte Kinder um die 10 Jahre. Während ich den Moderator etwas missplatziert fand - warum nimmt man ausgerechnet einen Comedian dafür, der noch dazu seine Verkleidungsgelüste in ungezählten Einspielern zum Besten geben muss - war die Show an sich recht aufschlussreich.

Bekanntermaßen bin ich ja durch den MENSA-Test gesegelt mit einem Ergebnis von 126, was ja bekanntlich nicht für die Mitgliedschaft reicht. Jetzt mussten die Kinder, die erwiesenermaßen hochbegabt waren eine ganze Reihe von Aufgaben lösen und ich konnte vor dem Fernseher bei vielen Aufgaben mitraten - und die Ergebnisse waren aufschlussreich. Was ich ja schon vorher wusste - Kopfrechnen und Gedächtnis waren schuld - hat sich bestätigt. Interessanterweise war ich in manchen Aufgaben sogar besser: Ultrakurzzeitgedächtnis (4 Symbole in 4 Farben für ein paar Sekunden merken) und zwei 4x4 Matrizen mit Symbolen vergleichen. Auch beim räumlichen Vorstellungsvermögen war ich mindestens gleichauf. Beim Kopfrechnen lag ich zumindest nicht zu weit hinten. Aber beim Gedächtnis *hust*. Die Kandidaten mussten vor der Show ein Kartendeck aus 52 Karten auswändig lernen und dies dann der Reihe nach aufsagen, was aus jedem Team auch mindestens einer geschafft hat. Da wäre ich völlig untergegangen, ich hätte mir vielleicht fünf bis acht Karten merken können.

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Unzufriedenheit

Auch wenn man sehr introvertiert ist, hat man doch immer wieder mit Menschen zu tun. Und manchmal hinterfragt man dann doch, was deren Lebenseinstellung ist. Und ob das vielleicht doch auch mit dem Typ zu tun hat. Ich bin ja Unternehmer und arbeite mit verschiedensten Firmen zusammen, darunter auch mit meiner Montagefirma. Hier ist die Zusammenarbeit schon von Beginn an etwas angespannt. Wir haben die gleichen Konditionen vereinbart wie mit dem vorherigen Montageunternehmen - ein pauschaler Prozentsatz vom Warenwert - und haben auch den Zeitplan zuerst genauso gestaltet wie vorher. Weil aber die Montagen deutlich länger dauerten funktionierte das System für sie nicht, da höheren Kosten ja keine höheren Einnahmen entgegenstanden. Das man deshalb unzufrieden ist, ist ja grundsätzlich noch zu verstehen. Sie waren eine Bezahlung auf Stundenbasis gewohnt. Was ich jetzt nicht verstehen kann ist - wenn ich jetzt einen Küchenumzug auf Stundenbasis abrechne - also das, was sie immer wollten - warum sind sie dann immer noch unzufrieden, nur weil es dabei Komplikationen gibt? Wenn zusätzliche Reparaturen gemacht werden müssen, bedeutet das ja nichts anderes als mehr Stunden (die sich ja problemlos rechtfertigen lassen) und damit auch mehr Einnahmen. Das ist in etwa so als würde man einen Taxifahrer in Berlin fragen, einen Passagier nach München zu fahren. Die allermeisten dürften sich ja die Hände reiben weil es dafür massig Kohle gibt und leicht verdientes Geld ist. Das hier wäre hingegen vergleichbar damit wenn der Taxifahrer ablehnt weil ihm das zu lange dauert oder zu weit ist oder zu langweilig oder was auch immer.

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Stephan vs. PrusaI3Mk2 vs. NinjaFlex

Ein Hintergedanke beim Kauf des 3D-Druckers war die Möglichkeit, mit verschiedensten Materialien zu drucken, abhängig vom Einsatzzweck. Ein Filament mit besonderen Eigenschaften ist NinjaFlex mit einer Shore-Härte von 95A sehr elastisch und damit bestens geeignet für Dichtungen, Gummifüße und so weiter. Die Tatsache, das das Material komprimierbar ist, macht die Verarbeitung aber auch sehr heikel. Hier vier Probestücke und die Geschichte dazu:

NinjaFlex Probestücke

NinjaFlex Probestücke

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Der ideale Handwerker

Nachdem ich jetzt sicher einen ISTP kenne und mit einer Menge anderer Handwerker zusammengearbeitet habe, denke ich dass es Zeit ist, etwas über die Beziehung zwischen INTJ und Handwerk zu schreiben. Der Titel der ISTPs ist "Der Handwerker", aber sind sie auch die Besten um etwas zu bauen? Sicher, jede Menge Handwerker haben diesen Typ und machen jeden Tag etwas mit den Fähigkeiten die sie gelernt haben. Weil "Zeit ist Geld" gilt, muss schließlich zügig gearbeitet werden. Etwas anders ist das bei größeren Projekten, dort wird immer mehr entscheidend das große Ganze, wo man herauskommt wenn man an einer Stelle anfängt und dann wird es kompliziert. Nachdem ich mit professionellen Handwerkern die letzten Monaten gearbeitet habe kann ich nur sagen, das das ein ständiger Kampf war, dass erst denken - dann schrauben besser wäre. Als INTJ ist das der natürliche Weg etwas anzufangen was ich so vorher noch nicht gemacht habe. Ich überlege erstmal, baue alles im Kopf zusammen und erst nachdem das Ergebnis die Anforderungen erfüllt fasse ich mein Werkzeug an. Der nächste Punkt ist, dass ich ein Perfektionist (Enneagramm Eins) bin - meine Vorstellung ist so dass es nicht einfach ist, es eben noch besser zu machen und das ist mein Ziel. INTJs haben eben die Zielstrebigkeit und Vielseitigkeit um zu diesem Punkt zu kommen, egal welcher Aufwand dafür nötig ist. SPs sind anpassungsfähig wenn etwas nicht nach Standard läuft, es fehlt ihnen aber an Verständnis für das Gesamtbild. SJ schauen vielleicht danach, sind aber zu steif und schnell verunsichert wenn es nicht so läuft wie geplant. Das zeigt sich auch im Gebrauch von Werkzeug. Wenn ich etwas machen muss und das passende Werkzeug ist irgendwo sonst im Gebäude macht es mir nichts aus ein paar Minuten zu investieren um dahin zugehen und etwas auf dem dann schnellsten und einfachsten Weg zu machen. Ein SP wird eher das Werkzeug benutzen was er gerade in der Hand hält - was dann meistens schlechter geht und langsamer ist. Und wegen diesem ständigen Drang etwas zu verbessern bin ich oftmals hin- und hergerissen zwischen dem Mangel an Zeit um diese Verbesserungen zu machen und der Freude an diesen Verbesserungen, so diese denn gemacht sind. Und normalerweise frage ich mich dann, warum ich das nicht schon viel früher angepackt habe. Bei S-Typen ist dieser Drang nach Verbesserung eher wenig bis gar nicht ausgeprägt und das macht einen großen Unterschied.

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Typisierung des Enigmas

Wie ich schon geschrieben habe, sind die anderen Mitglieder meiner Familie recht einfach zu typisieren: Meine Mutter ist INFP und mein Bruder ISTJ. Mein Vater hingegen ließ sich nicht wirklich einordnen, er zeigte Merkmale eine INTJ und eines ISTJ gleichzeitig, wie zum Beispiel der mangelnde Respekt für Regeln, während er gleichzeitig dauernd andere Menschen um Hilfe bittet während ich als INTJ gerne alles selbst herausfinde. Weil er auch regelmäßig meine Mutter mit Aufräumattacken wie "wem gehört das? Nimm es mit!" terrorisiert hat und es ständig Spannungen über die Unordnung in unserer Wohnung gab, habe ich nie bezweifelt, dass er ein J ist. Das er ein Introvertierter und ein Denker fast ohne emotionale Regungen ist, war offensichtlich. Die entscheidende Eingebung bekam ich, nachdem ich über INTPs in introspektivblog.wordpress.com gelesen habe: "wenn wir etwas zur Seite legen, wird es nach zwei Tagen für uns unsichtbar".

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Intuitiv oder die Suche nach dem Bummms

Egal was man nun von MBTI & Co. hält - es gibt ein Unterscheidungsmerkmal, was die Menschen in zwei Gruppen aufteilt. Etwa so wie Schafe und Bordercollies. Auf der einen Seite gibt es die (große) Mehrheit, die ihren Platz in der Gesellschaft gefunden hat und auf der anderen Seite diejenigen, denen das einfach nicht genug ist. Menschen, die aus der Masse hervorstechen und etwas bewegen wollen und das oft genug auch schaffen. Oder, um es noch blumiger zu sagen: Diese Typen haben Pepp oder Bumms. Das ist in etwa eine sehr plakative Beschreibung des "N" vs. "S" bei den vier Buchstaben und wahrscheinlich der Aspekt mit der größten Auswirkung.

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